Warum wir für gutes Webdesign auch guten Content brauchen

Content Marketing ist in aller Munde. Für Kunden und Agenturen ist es wichtig zu wissen, wie man diesem Fokus im Kreativ- und Umsetzungsprozess für neue Websites gerecht wird. Der Content sollte dabei immer erste Priorität haben.

Warum wir für gutes Webdesign auch guten Content brauchen

Content Marketing ist in aller Munde. Für Kunden und Agenturen ist es wichtig zu wissen, wie man diesem Fokus im Kreativ- und Umsetzungsprozess für neue Websites gerecht wird. Der Content sollte dabei immer erste Priorität haben.

Im Rahmen von Webprojekten werden oft zuerst Layouts gebaut. Nachträglich werden diese mit realen Inhalten befüllt. Dieses Vorgehen ist gängig und bequem, hat aber mehrere Nachteile:

  • Layouts sind zwar attraktiv, funktionieren später aber nicht mit realem Content.
  • «Lorem Ipsum» transportiert die Botschaft des Auftritts nicht.
  • Der Launch verzögert sich, weil das Produzieren und das Einpflegen von Inhalten unterschätzt wurde.
  • Das Endergebnis ist unbefriedigend, weil Layout und Inhalte nicht richtig zusammenpassen.
  • Gegen Ende des Projekts fehlen Zeit und Budget, um Inhalt und Design iterativ zu optimieren.

Content Focused Webdesign setzt voraus, sich intensiv mit den Informations- oder Unterhaltungsbedürfnissen der User zu beschäftigen.

Im Idealfall heisst «Content first» zuerst attraktive Inhalte zu erstellen und dann ein Interface umzusetzen.

Aber in der Praxis funktioniert das selten:

  • Content-Erstellung benötigt Zeit. Es werden aber schnell präsentierbare Ergebnisse gewünscht.
  • Content ohne Design ist oft nicht dazu geeignet, Begeisterung bei den Projektentscheidern zu wecken.
  • Marken- und Produktaspekte kommen nicht ausreichend zum Ausdruck.
  • Inhalte sind zunächst statisch. Interaktive Mechaniken müssen nachträglich übergestülpt werden.

Letztlich steht auch Content nicht für sich, sondern übernimmt eine bestimmte Funktion im Gesamtkonzept. Content- und User Experience-Entwicklung müssen Hand in Hand gehen – abgeleitet von strategischen Zielen.

Design, Inhalt und Funktionalität sollten simultan entstehen und zyklisch weiterentwickelt werden. Interdisziplinäre Teams und eine enge Zusammenarbeit ab Projektstart sind dafür der richtige Weg. Alle beteiligten Disziplinen müssen sich intensiv mit Themen und Inhalten beschäftigen, um diese angemessen ins Web bringen zu können.

  • Schon in Wireframes werden Headlines und wichtige Copy-Elemente so betextet, dass die Botschaft sitzt.
  • Ein Quick-and-Dirty Fotoshooting kann mit einfachen Mitteln organisiert werden und ist oft besser als Platzhalterbilder oder Stockfotos.
  • Bei der Textproduktion werden Ideen für die interaktive Aufbereitung direkt mit aufgenommen und gescribbelt.
  • Von Beginn an wird in Content-Formaten gedacht: Infografiken, Anleitungen, FunFacts, Interviews, Listen, Studien, Filme etc.
PRtools Blog: Warum wir für gutes Webdesign auch guten Content brauchen

Wenn Content den zentralen Mehrwert einer digitalen Plattform darstellt, ergeben sich daraus spezifische Anforderungen an das Webdesign. Ziel ist es, eine optimale Content-Experience zu schaffen:

  • Absender bzw. Marke nehmen sich zurück, um den Inhalten mehr Gewicht zu geben und deren Glaubwürdigkeit zu stärken.
  • Ein klares, zurückgenommenes Layout lässt den Content glänzen und ermöglicht eine angenehme Lesbarkeit ohne unnötige Ablenkungen.
  • Abwechslungsreiche, interaktive Aufbereitung der Inhalte spielt die Stärken des Webs aus und sorgt für eine positive User Experience.
  • Hochwertiges Bild- und Videomaterial ist Kernbestandteil einer positiven Content Experience.
  • Gestalterische Liebe zum Detail und individuelle Lösungen für besondere Einzelinhalte trennen die Spreu vom Weizen.

Content focused Design hilft, die Anforderungen der mobilen Nutzung von Beginn an sinnvoll zu berücksichtigen. Denn indem auf ablenkendes Beiwerk verzichtet und die Inhalte in den Mittelpunkt gestellt werden, kann der begrenzte Raum optimal ausgenutzt werden. Häufig sind weniger komplexe Navigationskonzepte notwendig, weil Nutzer sich inspirieren lassen und sich von Inhalt zu Inhalt durch die Seite bewegen.

Bei PRtools legen wir besonders grossen Wert darauf, bei Webprojekten von Beginn an aus der Content-Perspektive zu wirken. Die Entwicklung von Inhalt und Interface soll Hand in Hand gehen. Wir arbeiten strategisch fundiert, interdisziplinär und legen eine Hands-On Mentalität an den Tag.

Interessiert? Kontaktieren Sie uns: +41 (0)41 455 21 01, info@prtools.ch. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.

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